Digital Storytelling

Zum dritten Mal sind im Rahmen der World Press Photo Ausstellung im Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte auch preisgekrönte Multimedia-Produktionen zu sehen. Digitale Technologien und das Internet haben die Art, wie journalis­tische Geschichten erzählt und wahrgenommen werden, verändert.

 

1. Platz „Immersive Storytelling“

„The Dig“ von The Skin Deep + Murmur

 

Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, zeichnet die World Press Photo Foundation seit 2011 neben den weltbesten Presse­fotos auch herausragende Arbeiten im visuellen Storytelling aus. „Im Multi­media-Wettbewerb haben außergewöhnliche Produk­tionen gewon­nen, die uns wirklich inspirieren“, sagt Lars Boering, Geschäfts­führer der World Press Photo Foundation in Amsterdam. Er sieht in dieser Art der Berichterstattung großes Potenzial: „Die Medienland­schaft ist konstant im Wandel. Reporter und Geschich­ten­erzähler haben heute unglaubliche Möglichkeiten, zu forschen und innovativ zu arbeiten.

In Oldenburg werden vom 16. Februar bis zum 10. März in einer Son­derschau der World Press Photo Ausstellung zwölf nomi­nierte Pro­duktionen aus dem Wettbewerb in Dauerschleife gezeigt – Lang- und Kurz­filme ebenso wie interaktive Beiträge, die den Betrachtern eine eigen­ständige Navigation ermöglichen. „Diese neuen Darstel­lungsformen finden wir sehr spannend, denn sie ergän­zen Fotos um wichtige Informationen“, erklärt Claus Spitzer-Ewersmann, der Initia­tor der Ausstellung. „So lassen sich Bilder ein­ordnen, Zusammen­hänge verdeutlichen und stimmigere Gesamt­bilder vermitteln.“

 

1. Platz „Innovative Storytelling“

„A New Age of Walls“ von Zoeanne Murphy u.a.